11.12.2011 - Gemeinde/ Stadt
JU bedauert das verzerrte Demokratieverständnis der Grünen in Dillenburg
Dillenburg – Nach der jüngsten Pressemitteilung der Fraktion der Bündnisgrünen kritisiert die Junge Union Dillenburg-Eschenburg das Politikverständnis der Grünen. „Es ist bedauerlich, dass die Grünen ein verzerrtes Demokratieverständnis und keine Ahnung von Fairplay haben! Das Projekt DGH Donsbach wurde mehrheitlich auf den Weg gebracht und dann muss man diesen demokratischen Konsens anerkennen und sollte nicht aus Trotz auch noch vom Spatenstich fernbleiben! Das ist kein Stil!“, so JU-Chef Deusing.
Nachdem die Grünen in ihrer jüngsten Pressemitteilung den Sparwillen der CDU- und SPD-Fraktion kritisiert hatten, erklärt die Junge Union ihr Unverständnis über das Verhalten der Grünen-Fraktion im Dillenburger Rathaus.
„Natürlich ist das DGH ein Ausgabenposten, der den städtischen Haushalt und zukünftige Generationen belasten wird, wir wollen jedoch nicht zur Sparwüste verkommen und da dieses Projekt einem sozialen Zweck dient und durch die Gastronomie auch wieder der Einnahmenseite zu Buche schlagen wird, kann man dieses, gerade vor dem Hintergrund der Großspende, unterstützen,“ so JU-Geschäftsführer Christian Horschitz.
Der JU-Vorstand erklärt weiterhin, dass man sich von der sozialromantischen Auffassung lösen müsse, dass man die freiwilligen Leistungen unangetastet lassen will. „Das ist stimmungspolitische Geisterfahrerei!“, erklärt Deusing.
Man habe das Gefühl, dass die Grünen als Gegner der Ortsteile auftreten, was man schon an ihrer Sperrhaltung gegenüber dem DGH Donsbach und auch ihrer Forderung nach einer Schließung des Oberschelder Waldschwimmbades erkennen könne.
„Gerade mit ihrer Forderung nach der Schließung des Waldschwimmbades offenbaren die Grünen, wes Geistes Kind sie sind! Sie treten die Bemühungen eines engagierten Fördervereins mit Füßen und sollten daran denken, dass sie auch auf den Ortsteilen gewählt worden sind und deswegen den Bürgern in den Dörfern genauso verpflichtet sind!“, so Kevin Deusing weiter.
Auch, dass ein Architektenwettbewerb auf den Weg gebracht worden sei, dementiert die JU und erklärt, dass man so eine Unwahrheit nicht verbreiten dürfe, da das Aufhetzen von Bürgern auf eine solche Art und Weise ein mieses Demokratieverständnis voraussetze.
„So operiert man vielleicht auf höheren Ebenen der Politik, aber gerade auf der kommunalen Ebene sollte man doch ein gewisses Zusammenhalten an den Tag legen um relevante Projekte für die Stadt voranzutreiben!“, so JU-Vize Christian Klingelhöfer.
Eine Aufgabe ihrer Trotzpolitik und eine konstruktive Zusammenarbeit mit den großen Rathausfraktionen, das wünscht sich die Junge Union Dillenburg-Eschenburg von den Dillenburger Grünen, denn die Bürger sind nicht auf den Kopf gefallen und Erkennen eine Schmierenkomödie, wenn sie ihnen vorgeführt wird!