24.07.2011 - Gemeinde/ Stadt
Themengebiet: Extremismus, Integration
JU: Grüne zeigen sich infantil – erst Nachdenken, dann Schreiben!
JU kritisiert Grüne für ihre Verteidigung von rechtsextremistischer Organisation
Der Vorstand der Jungen Union Dillenburg-Eschenburg zeigt sich erschüttert über die Aussagen des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen in Dillenburg, Volkmar Nix.
Herr Nix sollte sich über diesen Sachverhalt informieren, am besten bei seinen Parteikollegen in Wetzlar oder Wiesbaden. Auch der DGB, lokale Antifa Bewegungen oder die Landtagsfraktion der Grünen kommen als Ansprechpartner für Informationen in Betracht.
Die Grünen in Dillenburg müssen nachdenken, bevor sie reflexartig einseitig Partei ergreifen und Front gegen vermeintliche Gegner machen.
„Die Hand zur gemeinsamen Zusammenarbeit gegen Extremisten bleibt weiter ausgestreckt, auch gemeinsam mit den Grünen!“ sagte der JU-Vorsitzende Michael Pollmann.
„Es geht hier nicht um Profilierung, sondern um den gemeinsamen Konsens aller demokratischen Kräfte in unserer Gesellschaft gegen Rechtsextremisten und Antisemiten“, so der stellvertretende Vorsitzende und Stadtverordnete Kevin Deusing. Die Junge Union hat in vergangenen Gesprächen bereits zur Genüge Bekanntschaft mit dem Weltbild dieser Vereine gemacht. „Wenn sich die Grünen in Dillenburg auf die Seite der Extremisten schlagen, ist das allerdings höchst bedauerlich!“ kontert Deusing die Vorwürfe der Grünen gegen die Junge Union. Die romantische Vorstellung, dass rechtes Gedankengut nur unter Deutschen vorkommt oder diese Tendenzen bei Ausländern nicht zur Kenntnis zu nehmen, gehört der Vergangenheit an. „Wir sind eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft und können solche Einstellungen nicht hinnehmen“, so Deusing abschließend.